Pressemitteilung | 18.02.21

Schulleiterin Susanne Riedl tritt offiziell ihr Amt an

Bisher leitete Susanne Riedl die Grundschule in Gmund kommissarisch, nachdem
sich ihre Vorgängerin Gudrun Klotzsche im August 2020 in den Ruhestand
verabschiedet hatte. Am 12. Februar 2021 hat sie nun regulär und offiziell das Amt
der Schulleiterin übernommen. Bürgermeister Alfons Besel gratulierte ihr zum
Amtsantritt und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass Susanne Riedl der
Grundschule dauerhaft als Rektorin erhalten bleibt.
Im September 2014 kam Susanne Riedl als Lehrkraft an die Grundschule Gmund und
wurde dort im September 2018 stellvertretende Schulleiterin. Davor war Sie von 2006 bis
2010 in der Grundschule Rottach-Egern/ Kreuth tätig und wiederum davor an einer
Brennpunktschule in München.
Die Gegebenheiten in Gmund weiß sie nach eigenen Angaben sehr zu schätzen, wie sie in
ihrem Büro, vor bunten Tonpapier-Herzen mit guten Wünschen Ihrer Kolleginnen, die
liebevoll an einer Schnur aufgehängt wurden, erzählt. Besonders erfreut zeigt sie sich über
die gute Zusammenarbeit mit Elternbeirat, Förderverein und Gemeinde. Für letztere sei die
Grundschule nicht nur eine Kostenstelle, sondern sie habe den Eindruck, Familien und
Kinder seien hier wirklich wichtig und lägen der Gemeinde am Herzen.
Auch Bürgermeister Alfons Besel lobte die Zusammenarbeit, die geprägt sei von kurzen
Wegen und einem guten Miteinander. „Ich freue mich für unsere Gemeinde, aber auch
persönlich sehr darüber, dass Sie uns als Grundschulleiterin dauerhaft erhalten bleiben“,
ließ er Frau Riedl wissen und wünschte ihr in ihrem Amt viel Erfolg, Ausdauer in
herausfordernden Zeiten und vor allem viel Freude.

Frau Riedl nahm strahlend die Blumen und Glückwünsche des Bürgermeisters entgegen
und dankte Ihrerseits der Gemeinde, die immer ein offenes Ohr für die Schule habe, „nicht
nur in finanziellen Dingen, sondern auch wenn es Probleme gibt oder neue Ideen, die wir
verwirklichen möchten“. Im Gespräch zeigten sich beide einig, dass Kinder die Zukunft der Gemeinde seien und somit deren Bildung eine besonders hohe Priorität habe, denn: „Wie
sich unsere Gemeinde in Zukunft entwickeln wird, hängt von unserem Nachwuchs ab“, so
Bürgermeister Alfons Besel.Auf die Frage, welche Ziele Susanne Riedl als Schulleiterin verfolge, äußerte Sie sich wie
folgt: „Zunächst einmal ist mein Ziel, das hohe Niveau, dass wir hier an der Schule in vielen
Bereichen schon haben, zu halten: Die vielen Projekte, die gute Technik-Ausstattung, das
tolle Miteinander im Kollegium, mit der Schulsozialarbeit und mit unserer Heilpädagogin.
Dann möchte ich, dass „Fairtrade-Schule“ auch weiterhin nicht nur ein Siegel ist, das wir
führen dürfen, sondern wir wollen das in unserem gesamten Handeln als Schulfamilie
umsetzen. Das Gebot der Fairness gilt für mich auch über das Einkaufen regionaler oder
fair gehandelter Waren hinaus, als Voraussetzung für den Umgang miteinander – ein faires
und respektvolles Miteinander steht immer im Fokus, egal mit welchen Bezugsgruppen.
Außerdem befinden wir uns auf dem Weg, „Umweltschule“ zu werden. Dieses Vorhaben
wurde in unserem Schulprofil-Team, in dem Eltern und Lehrkräfte gemeinsam an der
Schwerpunktbildung unserer Schule arbeiten, beschlossen. Wir machen da schon recht
viel, zum Beispiel gibt es den „müllfreien Pausenhof“, einen Blühstreifen, den unsere Kinder
angelegt haben, ein Hochbeet und ein Vogelhäuschen. Wir haben auch eine „Umwelt AG“,
in der wir mit den Kindern beispielsweise an den See gehen, wo sie dann etwas über die
Tier- und Pflanzenwelt am Seeufer lernen.
Insgesamt ist mir das aller Wichtigste, dass eine Willkommenskultur bei uns herrscht: dass
die Kinder gerne in die Schule kommen, dass sie sich wohlfühlen und dass alle wissen, egal
ob Kinder oder Eltern, bei Problemen können sie zu mir kommen und wir finden eine
Lösung.“